Bei einem Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA sind nach Behördenangaben Menschen getötet worden. Die Feuerwehr im US-Bundesstaat Washington teilte auf Facebook zusammen mit der betroffenen Firma und Behörden mit, es gebe Tote und Verletzte. Eine genaue Anzahl wurde nicht genannt. Das genaue Ausmaß des Vorfalls ist noch unklar.
Einsatzkräfte seien am Dienstagmorgen (Ortszeit) zu der Firma in der Kleinstadt Longview gefahren, nachdem dort ein Tank beschädigt worden sei, hieß es weiter. Die Firma stellt Kartons für Flüssigkeiten her.
Zehn Personen wurden laut Feuerwehr vom Einsatzort abtransportiert. Eine davon sei ein Feuerwehrmann, neun seien Mitarbeiter der Firma, sagte Feuerwehrchef Scott Goldstein. »Das Verletzungsspektrum reichte von lebensbedrohlichen, schweren bis hin zu leichten Verletzungen«, sagte Goldstein. Zur Anzahl und Identität der Toten äußerte sich Goldstein bislang nicht. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung gebe es derzeit nicht.
Auch in Kalifornien Gefahr einer Explosion
Der Gouverneur des Bundesstaats, Bob Ferguson, sprach den Betroffenen
auf der Onlineplattform X sein Mitgefühl aus. »Meine Gedanken sind bei
den Arbeitern und ihren Familien sowie bei den Ersthelfern«, schrieb
Ferguson. Teams vom Umweltministerium und der Arbeitsschutzbehörde seien
vor Ort, außerdem sei die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt
worden.
In den vergangenen Tagen hatte bereits die drohende Explosion eines Chemietanks die Menschen im Süden Kaliforniens in Angst versetzt. Zehntausende Anwohner hatten ihre Häuser angesichts der Gefahr einer Explosion mit einer leicht entzündlichen Chemikalie verlassen müssen. Inzwischen durften fast alle wieder in ihre Häuser zurückkehren. Doch vollständige Entwarnung gab die Feuerwehr bislang nicht.
