Rot-Weiss Essen – SpVgg Greuther Fürth 1:0 (0:0)

Rot-Weiss Essen hat sich im Relegationshinspiel gegen SpVgg Greuther Fürth mit einem 1:0 (0:0) eine gute Ausgangsposition erarbeitet und bleibt auf Aufstiegskurs. Der Club will nach 19 Jahren wieder in die zweite Liga kommen. Für die Drittliga-Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat traf Torben Müsel in der 62. Minute per Freistoß. Im Rückspiel kommende Woche Dienstag fällt in Fürth die Entscheidung, welcher der beiden Vereine in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen wird. Für den Fürther Zweitligisten würde eine Niederlage erstmals seit 1997 den Abstieg in die dritte Liga bedeuten.

»Uns erwartet ein Hexenkessel«, hatte Fürths Trainer Heiko Vogel vor der Partie gesagt und er sollte recht behalten. Angefeuert von ihren Fans war den Essenern der Aufstiegswunsch anzumerken. Die ersten Torchancen hatte jedoch Fürth. Einen Freistoß von Felix Klaus wehrte Essens Torwart Jakob Golz aus dem Strafraum ab. In der 16. Minute gab Jannik Dehm einen ersten Warnschuss an die Latte ab. Fürths in Essen geborener Torschützenkönig Noel Futkeu verfehlte das Tor mit einem Fallrückzieher knapp. Vor der Pause trennten sich beide Vereine mit einem 0:0.

Der Stil des Spiels änderte sich auch nach der Pause nicht. Die besseren Abschlusssituationen hatten zunächst weiter die Gäste. Beim Schuss von Kapitän Branimir Hrgota war Golz erneut zur Stelle. Die Fürther, die sich erst am letzten Zweitliga-Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf mit einem 3:0 auf den 16. Platz gerettet hatten, wurden selten gefährlich. Essen war einem Treffer näher — nachdem Kaito Mizuta in der 58. Minute knapp verpasst hatte, ließ sich Müsel die Chance nicht nehmen. Auch in der Schlussphase drängte Essen weiter nach vorne.