Der Film- und Fernsehschauspieler Alexander Held ist tot. Er starb bereits am vergangenen Dienstag nach kurzer Krankheit, wie das ZDF mitteilte. Der Schauspieler wurde 67 Jahre alt.
Der stellvertretende ZDF-Programmdirektor Frank Zervos würdigte Helds schauspielerisches Können: Er denke bei Held vor allem an dessen »hintergründigen, melancholischen Blick, der seinem Spiel eine philosophische Note gab, und an seinen feinen Humor«.
Held hatte bis zuletzt in den beiden ZDF-Samstagskrimireihen Stralsund und München Mord gespielt, in denen er jeweils über zehn Jahre mitwirkte. Darin spielte er zwei unterschiedliche Kriminalhauptkommissare – Karl Hidde und Ludwig Schaller.
Neben den Serienerfolgen spielte er auch in einer Reihe erfolgreicher,
auch internationaler Kinofilme mit. So war er in Schindlers Liste von
Steven Spielberg zu sehen, ebenso in Der Schuh
des Manitu oder Die Welle.
Der aus München stammende Künstler hatte seine Laufbahn nach der Ausbildung an der
Otto-Falckenberg-Schule am Theater begonnen, bevor er sich vor allem
Film und Fernsehen zuwandte. Zuletzt lebte Held in Erl im österreichischen Bundesland Tirol.
