Der britische König Charles III. hat den USA zum 250. Geburtstag gratuliert. »Dieses Jahr
markiert einen wahrhaft historischen Meilenstein und ist für Amerikaner
überall ein Anlass zum Feiern«, schrieb Charles in seinem
Grußwort an US-Präsident Donald Trump und das US-amerikanische Volk. Es sei auch ein Anlass, innezuhalten und auf all das zu
blicken, was die USA seit 1776 erreicht hätten. Charles ging auch auf die
Beziehung der Briten zu den US-Amerikanern ein: Sie sei eine Geschichte
»außergewöhnlicher Entwicklung – vom Überwinden früherer Konflikte bis
hin zum Aufbau einer der engsten und erfolgreichsten
Bündnispartnerschaften, die die Welt je gesehen« habe.
Papst Leo XIV. gratulierte in einem offenen Brief »allen
Amerikanern anlässlich des 250. Jahrestags der Unterzeichnung der
Unabhängigkeitserklärung«. Der persönliche Brief des Papstes ist nicht an den
US-Präsidenten oder ein anderes Staatsorgan adressiert. In dem Schreiben hob der aus Chicago stammende Papst hervor, das Jubiläum markiere einen entscheidenden Moment in der Geschichte. Mit Nachdruck mahnte er die USA
zur Zusammenarbeit mit anderen Nationen: »Niemand kann
allein das Gewicht der Herausforderungen schultern, vor denen die Welt
steht. Wir brauchen einander und müssen in Eintracht zusammenarbeiten.« Als »Sohn dieses großartigen Landes« bete er, dass die Ideale, die in
der Unabhängigkeitserklärung ausgedrückt wurden, die USA weiter »in
Einheit, Gerechtigkeit und Frieden« leiten würden.
Putin wünscht den USA »Glück und Wohlstand«
Russlands Präsident Wladimir Putin sprach seinen Amtskollegen im Weißen Haus in einem Telegramm direkt an mit den Worten: »Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Donald«. Die Unabhängigkeitserklärung der USA habe nicht nur den Beginn des
Staates markiert, sondern sei auch ein wichtiger Meilenstein in der
Weltgeschichte gewesen, schrieb Putin. Russland, damals noch unter den Zaren, habe die
nordamerikanischen Kolonisten unterstützt schrieb er und hob »zahlreiche ruhmreiche Kapitel«
in der Geschichte der Beziehungen zwischen
den beiden Ländern hervor: »Wir waren Verbündete in zwei Weltkriegen,
haben gemeinsam die Menschheit von den Schrecken des Nationalsozialismus
befreit und anschließend eine wichtige Rolle bei der Schaffung der
Grundlagen der modernen Weltordnung gespielt.«
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Trump seine
Glückwünsche zum 250. Geburtstag der USA bereits am Freitag übermittelt. In dem Telefonat habe Merz »die
besondere Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikanern
unterstrichen«, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius.
Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gratulierte nach Angaben seines Büros bereits am Freitag telefonisch. In dem Gespräch habe er die USA als Garant globaler Freiheit bezeichnet und die enge Bindung zwischen beiden Ländern hervorgehoben, hieß es. Trump und Netanjahu verständigten sich demnach außerdem darauf, sich »in naher Zukunft« in den USA zu treffen.
