Ende März beobachteten etliche Menschen einen Wolf, wie er durch die noblen Vororte Hamburgs huschte, er wurde an S-Bahnstationen gefilmt und mitten in der Innenstadt. In Altona verletzte er eine Frau in einer Einkaufspassage, schließlich fischten ihn Polizisten aus der Binnenalster. Einen “Animal Road Trip” nannte Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank den spektakulären Ausflug.
Aber was geschieht jetzt mit dem Wolf? Darüber spricht in der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung Maria Rossbauer mit dem ZEIT-Autor Tom Kroll. Tom Kroll erzählt, wie der Wolf zunächst in eine Wildtierauffangstation gebracht wurde und wie dann die Auswilderung in einem Wald in Niedersachsen ablief.
Er berichtet von GPS-Trackern, die den Wolf nun überwachen (solange der Akku reicht) und von Jägern, die bereitstehen, falls er sich doch wieder einer Siedlung nähern sollte. Außerdem geht es darum, wie der Angriff auf die Frau zu bewerten ist – und um all die Gefahren, die den jungen Wolf jetzt erwarten.
Im Podcast “Elbvertiefung” sprechen die Hosts in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde.
