Ein Gericht hat die Suspendierung der Biathletin Rebecca Passler wegen Dopings aufgehoben. Sie soll die Substanz unbeabsichtigt eingenommen haben – über ein Nutella-Glas.
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Die vor den olympischen Winterspielen positiv auf eine verbotene Substanz getestete Biathletin Rebecca Passler darf nun doch starten. Das Nationale Berufungsgericht der italienischen Anti-Doping-Agentur NADO gab der Berufung Passlers gegen die vorläufige Suspendierung statt. Das Gericht geht davon aus, dass Passler die verbotene Substanz unabsichtlich zu sich genommen hat.
Passler war am 2. Februar vorläufig gesperrt worden, weil sie positiv auf das verbotene Letrozol getestet worden war. Mit dem Medikament kann man den Östrogenspiegel senken, hauptsächlich wird es zur Behandlung von Krebs eingesetzt. Italienischen Medienberichten zufolge leidet Passlers Mutter an Brustkrebs und nimmt Letrozol ein. Beim Frühstück sollen die beiden denselben Löffel benutzt haben, um Nutella aus einem Glas zu löffeln. Dabei soll Passler mit Rückständen des Medikaments in Kontakt gekommen sein.
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