Die Berlin Volleys haben sich drei Tage nach der Europapokal-Schlappe gegen Piacenza mit einem Pflichtsieg in der Bundesliga zurückgemeldet, müssen aber um einen weiteren Stammspieler bangen. Beim 3:0 (25:23, 26:24, 25:21) beim TSV Haching München hatte der deutsche Rekordmeister durchaus einige Mühe. Die Sätze eins und zwei waren eng umkämpft.
Dazu knickte Außenangreifer Moritz Reichert bei einer Blockaktion Mitte des dritten Satzes um und musste gestützt von seinen Teamkollegen mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld gebracht werden. «Jetzt haben wir mit Moritz wieder einen Spieler verloren. Das hilft uns natürlich absolut gar nicht. Dann geht in der Mannschaft der Virus um und wir müssen schon froh sein, dass wir gesunde Leute aufs Feld stellen können», sagte Nationalspieler Florian Krage-Brewitz. Den Volleys fehlen bereits zwei Mittelblocker dauerhaft.
Die Berliner bleiben Spitzenreiter der Liga. Allerdings kann Konkurrent Lüneburg noch vorbeiziehen. Die Niedersachsen haben zwei Spiele weniger absolviert. Am kommenden Mittwoch steht für den Hauptstadtclub das Rückspiel im Viertelfinale des CEV Cups in Italien an. Chancen auf ein Weiterkommen gibt es kaum noch. Die Berliner müssten mindestens 3:1 gewinnen, um einen entscheidenden Tie-Break zu erzwingen.
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