
Am 15. Mai 1994 ist die damals 13 Jahre alte Christina Marie P. spurlos verschwunden. Nun, fast 32 Jahre später, gelang es Ermittlern, sie ausfindig zu machen. Das gab die zuständige Behörde, das Büro des Sheriffs von Shila County, eines Bezirks im US-Bundesstaat Arizona, am Donnerstag bekannt.
Christina Marie P. war im Mai 1994 als vermisst gemeldet worden. Zuletzt hatte man sie laut Ermittlern in der Stadt Star Valley gesehen, als sie zu Fuß von zu Hause aufbrach, um zu dem Stall zu gehen, in dem ihr Pferd untergebracht war. Damals suchten örtliche Polizeibeamte und Freiwillige nach ihr. Trotz „umfassender Suche, Befragungen und weiterer Ermittlungen konnten keine verwendbaren Hinweise gewonnen werden“, heißt es in einer Mitteilung des Büros des Sheriffs.
Laut NBC News lebte das Mädchen damals bei einer Tante und einem Onkel. Diese hätten eine Belohnung von 10.000 Dollar für Hinweise auf ihren Standort ausgesetzt. Ihr Name wurde in die nationale Datenbank von vermissten Kindern aufgenommen. Flyer wurden in ganz Arizona verteilt. Immer wieder überprüften Ermittler den Fall und versuchten, neue Hinweise zu sammeln.
Wie genau sie die inzwischen 44 Jahre alte Christina Marie P. ausfindig machten, sagten die Ermittler nicht. In der Mitteilung des Sheriff-Büros heißt es: „Mit Hilfe moderner Ermittlungstechniken und einer detaillierten Überprüfung des Falls entwickelten die Ermittler neue Spuren, die zum Durchbruch führten.“ Aus Rücksicht auf die Privatsphäre und das Wohlbefinden von Christina Marie P. wolle man keine weiteren Details des Falls öffentlich machen.
