Aus der Serie:
Der Obduktionsbericht
Batic und Leitmayr sind im Ruhestand. Aber ermitteln natürlich trotzdem weiter. Und so endet nach 100 Folgen München-“Tatort” alles, wie es angefangen hat.
© BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden
“Wer raus ist, ist raus”, sagt Stasi-Major Engelhardt in dem Dokumentarfilm Sportsfreund Lötzsch von 2007 über Wolfgang Lötzsch. Der war einer der begnadetsten Radfahrer der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren, aber weil er sich politisch unbotmäßig verhielt, wurde er ausdelegiert. Der Film von Sascha Hilpert und Sandra Prechtel erzählt vom Kampf des Einzelnen, der zurück will ins System.
Wer raus ist, ist raus – das gilt auch für den allerletzten Fall vom Ivo (Miro Nemec) und vom Franz (Udo Wachtveitl). Im zweiten Teil von Unvergänglich(BR-Redaktion: Cornelius Conrad) genießen beide eher schlecht als recht den Ruhestand, und weil Kara (Lara Feith) aus Teil eins Stress mit der organisierten Kriminalität bekommt, ruft sie beim Franz an. Der hatte ihr aus väterlicher Fürsorge seine Nummer gegeben. Und auch der Ivo legt sein Rentner-Beige ab und düst aus Kroatien zurück nach München (Kostümbild: Andrea Spanier).
