
Die deutsche Skirennläuferin Emma Aicher hat im Weltcup das nächste herausragende Ergebnis erzielt. Beim Slalom im schwedischen Are belegte die zweifache Olympia-Zweite den zweiten Rang – es war das beste Resultat ihrer Karriere in dieser Disziplin. Schneller war lediglich Slalom-Königin Mikaela Shiffrin aus den USA, die mit einem Vorsprung von 0,94 Sekunden zu ihrem 109. Weltcup-Sieg fuhr, dem 72. im Slalom, den achten in dieser Saison. Rang drei belegte die Schweizerin Wendy Holdener (+1,00).
Im Kampf um den alpinen Gesamtweltcup hat Shiffrin damit ihren Vorsprung wieder etwas ausgebaut. Die Amerikanerin liegt nun 140 Punkte vor ihrer Verfolgerin. Den Sieg in der Slalom-Wertung hatte sie sich längst gesichert. Aicher war zuvor im Slalom bereits dreimal als Dritte auf das Podest gefahren.
Am Vortag hatte Aicher beim fünften Saisonsieg der Österreicherin Julia Scheib mit Platz vier im Riesenslalom ihr bestes Resultat in dieser Disziplin erreicht und den Rückstand auf Shiffrin im Gesamtweltcup verkürzt.
In der bevorstehenden Finalwoche im norwegischen Lillehammer stehen noch vier Rennen auf dem Programm. Technik-Spezialistin Shiffrin dürfte auch Starts in den Speedrennen erwägen, um Aicher auf Distanz zu halten. Andernfalls hätte die deutsche Allrounderin, die in allen Disziplinen startet, größere Chancen, den Rückstand noch wettzumachen. Sie wäre die erste deutsche Gesamtweltcupsiegerin seit Maria Höfl-Riesch 2010/11.
Lena Dürr erreichte in Are ebenfalls den zweiten Durchgang, musste sich aber mit Platz 15 begnügen. Jessica Hilzinger schied als 44. nach dem ersten Lauf aus.
