Die psychische Belastung von Kindern und
Jugendlichen in Deutschland ist erstmals nach der Coronapandemie wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr fühlte sich ein Viertel der Schülerinnen und Schüler psychisch belastet, wie aus dem Schulbarometer
der Robert-Bosch-Stiftung hervorgeht. 2024 waren es 21 Prozent. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler im Alter von acht bis 17 Jahren.
Die soziale Herkunft bleibt dabei ein entscheidender Faktor. Kinder aus
einkommensschwachen Familien berichten demnach überdurchschnittlich
häufig von psychischer Belastung (31 Prozent), geringem schulischem
Wohlbefinden (29 Prozent) und niedriger Lebensqualität (36 Prozent).
Gleichzeitig empfindet fast die Hälfte aller Befragten hohen
Leistungsdruck und gibt an, auch am Wochenende für die Schule lernen zu
müssen.
Als mögliche
Gründe für den Anstieg der psychischen Belastung nennen die
Studienautoren zudem Sorgen um die eigene
Zukunft, Ängste wegen Kriegen und Krisen sowie ein leichterer Zugang zu
möglicherweise belastenden Informationen in sozialen Netzwerken.
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