Vier Männer sollen versucht haben, einen Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge in Rotterdam zu verüben. Verletzt wurde niemand.
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In Rotterdam sollen vier junge Männer versucht haben, einen Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge zu verüben. Sie wurden festgenommen. Wie die Polizei der niederländischen
Hafenstadt mitteilte, explodierte in der Nacht vor dem
jüdischen Gotteshaus ein Sprengsatz. Ein Feuer sei ausgebrochen, das Gebäude sei beschädigt worden. Verletzt worden sei niemand, das Feuer sei von selbst erloschen.
Bei den Festgenommenen handele es sich um vier junge
Männer im Alter von 17 bis 19 Jahren. Sie hätten womöglich auch eine
weitere Synagoge in Brand setzen wollen. Über das mutmaßliche Motiv machte die Polizei bisher keine
Angaben. Justizminister David van Weel sprach von einem gezielten Anschlag mit
vermutlich antisemitischem Hintergrund. Die jüdische Gemeinschaft sei
bereits länger Zielscheibe von Gewalt und Bedrohung.
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