Wout van Aert gewinnt das renommierte Straßenradrennen Paris-Roubaix. Er widmet seinen Sieg einem Teamkollegen, der 2018 nach einem Unfall auf der Strecke gestorben ist.
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Der Belgier Wout van Aert hat das Radrennen Paris-Roubaix gewonnen. Zweiter wurde wie im Vorjahr der slowenische Radsportler Tadej Pogacar.
“Das bedeutet mir alles, es war mein großes Ziel seit meinem ersten
Start 2018”, sagte van Aert nach seinem Sieg. “Damals ist bei dem Rennen
mein Teamkollege Michael Goolaerts gestorben. Seitdem wollte ich hier
meinen Finger in die Luft heben und den Sieg Michael widmen.” Goolaerts
war damals 100 km vor dem Ziel gestürzt und am Abend im Krankenhaus
verstorben.
Das eintägige Radrennen in Nordfrankreich ist 258 Kilometer lang und zählt zu den fünf prestigeträchtigsten Eintagesrennen des Radsports.
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