Papst Leo XIV. hat in seiner ersten Ostermesse zu Frieden in der Welt aufgerufen. “Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder! Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden!”, sagte Leo in seiner Osteransprache.
Frieden wird laut dem Papst nicht mit Gewalt erzwungen, sondern durch Dialog. Gleichzeitig kritisierte der Papst eine immer ausgeprägtere “Globalisierung der Gleichgültigkeit” und zitierte damit seinen Vorgänger Papst Franziskus, der am Ostermontag vergangenen Jahres verstarb. Für den kommenden Samstag rief Leo zu einem gemeinsamen Friedensgebet auf. Zehntausende Menschen verfolgten die Feierlichkeiten auf dem Petersplatz.
Nach der Messe sprach der Papst von der Loggia des Petersdom den traditionellen Segen “Urbi et Orbi”, der zu Weihnachten, zu Ostern sowie beim ersten öffentlichen Auftritt eines neuen Papstes gespendet wird. In der
Formel “der Stadt und dem Erdkreis” kommt der weltumfassende Anspruch
der katholischen Kirche zum Ausdruck.
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