Papst Leo XIV. hat am Samstagabend seine erste Osternacht als Oberhaupt
von 1,4 Milliarden Katholiken gefeiert. In dieser feierlichen Zeremonie gedenkt die
Kirche der Auferstehung Jesu von den Toten nach seinem Tod am Kreuz. Die Feier wird auch als “Mutter aller Vigilien” bezeichnet, also der Nachtwachen
vor hohen kirchlichen Festen, und ist die älteste in der christlichen
Tradition.
Während seiner Predigt rief der Papst dazu auf, sich nicht lähmen zu
lassen von Misstrauen, Angst, Egoismus und Groll. Stattdessen solle man sich ein Beispiel an den Menschen nehmen, die im Laufe der Jahrhunderte mit Gottes
Hilfe Gutes vollbracht hätten – auch unter Einsatz ihres Lebens. Er forderte die Gläubigen in seiner Predigt dazu auf, in dieser Nacht von der Basilika aus aufzubrechen,
um allen die frohe Botschaft zu bringen, dass Jesus auferstanden sei.
Mit seiner Kraft könnten sie eine neue Welt des Friedens und der Einheit
gestalten.
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