Venezuelas Ölexporte sind im Februar um 6,5 Prozent gesunken. Die gestiegenen Lieferungen in die USA konnten den Verlust nicht ausgleichen.
Die Ölexporte von Venezuela sind im Februar um 6,5 Prozent im Vergleich zum Januar gesunken. Hauptgrund ist, dass weniger Öl nach China geliefert wurde, das bisher der wichtigste Abnehmer war. Gleichzeitig stiegen die Lieferungen in die Vereinigte Staaten deutlich an: Sie lagen 32 Prozent höher als im Vormonat.
Der staatliche Ölkonzern PDVSA verkündete außerdem neue Öl-Lieferverträge mit den USA. Diese sollen helfen, den globalen Markt zu stabilisieren.
Nach dem Angriff der USA auf Venezuela und der Verschleppung des Präsidenten Nicolás Maduro, sicherte die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez den USA umgehend Zugang zum venezolanischen Erdöl zu. Venezuela besitzt die weltweit größten Ölreserven.
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