Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und der chinesische Staatschef Xi Jinping wollen die Zusammenarbeit ihrer Länder ausweiten. Kim und Xi hätten sich darauf geeinigt, die Kooperation in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Militär zu vertiefen, meldete die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Demnach vereinbarten sie, »eine neue Ära« in ihren Beziehungen einzuleiten.
Xi befindet sich seit Montag in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang, es ist seine erste Reise nach Nordkorea seit 2019. Der chinesische Staatschef sicherte Kim dabei die Unterstützung seines Landes zu, »egal wie sich die internationale Lage verändert«. China ist Nordkoreas wichtigster Handelspartner und unterstützt das weitgehend isolierte Land diplomatisch und wirtschaftlich.
Kim erwiderte Xis Unterstützungsversprechen: Der nordkoreanische Machthaber stellte sich beim Treffen mit Xi hinter den chinesischen Anspruch auf Taiwan. Das sogenannte Ein-China-Prinzip habe seine volle Unterstützung, sagte Kim laut dem KCNA-Bericht. Das Ein-China-Prinzip bezeichnet den Anspruch der Regierung in Peking, als einziger chinesischer Staat wahrgenommen zu werden. Wer mit China diplomatische Beziehungen unterhalten will, muss dafür auf formelle Beziehungen mit Taiwan verzichten.
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