Altglienickes Trainer Dan Twardzik hat nach dem Landescup-Triumph Lust auf ein Derby im DFB-Pokal. Einen Wunschgegner für die erste Runde der kommenden Saison, für die sich die VSG mit ihrem Sieg gegen den BFC Dynamo qualifizierte, habe er eigentlich nicht, sagte der 35-Jährige, er freue sich auf jeden Gegner aus der ersten oder zweiten Liga. Dann fuhr er aber fort: «Zum Beispiel die Berliner Vereine, dass man mal nicht nur auf freundschaftlicher Basis oder auf Testspielbasis gegeneinander spielt, sondern sich dann auch mal misst.»
Das als große Kampfansage vom Regionalligisten an den 1. FC Union Berlin und Hertha BSC zu interpretieren, wäre etwas viel, aber Altglienicke darf sich als dritte Kraft im Berliner Fußball sehen. Dafür spricht nicht nur der Pokalsieg, sondern auch das Abschneiden als Sechster in der Regionalliga Nordost.
Wie geht es für Twardzik weiter?
Doch der Club will mehr. Er erwarte weiterhin eine großartige Entwicklung, sagte Twardzik. «Der Verein hat jetzt langfristig Ziele gesetzt und die setzen wir Schritt für Schritt um. Wir wollen natürlich in der nächsten Saison mit angreifen. Definitiv war diese Saison mit 19 Punkten Abstand auf die Tabellenspitze zu viel», sagte er.
Die Zukunft des Trainers, der das Amt erst im März als Nachfolger von Ersan Parlatan interimsmäßig übernommen hatte, muss dabei auch noch geklärt werden. Twardzik stellte eine Verkündung in den kommenden Tagen in Aussicht.
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