Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
hat die westlichen Verbündeten aufgerufen, seinem Land schnell zu helfen und geschlossen aufzutreten. “Was wir bei dem russischen Einmarsch am 24.
Februar (2022) gebraucht hätten, wären Einheit, Entschlossenheit und
Tempo”, sagte Selenskyj in seiner Rede auf der Sicherheitskonferenz in München. Russland habe seine
Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung. An anderer Stelle sagte er, es habe
Monate und mitunter Jahre gedauert, ehe bestimmte Waffensysteme
geliefert worden seien.
Selenskyj dankte den Partnern für ihre bisherige Hilfe. Zugleich bat er eindringlich, vor allem um weitere Raketen für die
Flugabwehr. Sie sollen dabei helfen, die systematische Zerstörung des
ukrainischen Energienetzes durch russische Angriffe aus der Luft zu
stoppen.
Selenskyj fordert Druck auf Russland vor Gesprächen zu erhöhen
Mit Blick auf die geplanten
Friedensgespräche in Genf am Dienstag und Mittwoch forderte Selenskyj, den Druck auf die russische Regierung zu erhöhen. Statt auf den Aggressor übe die US-Regierung oft eher Druck auf die Ukraine aus, indem sie Zugeständnisse fordere.
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