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Nach der Schändung zweier Ehrenmale für jüdische Opfer des Nationalsozialismus und Weltkriegs-Opfer haben in Mönchengladbach rund 400 Menschen an einer Mahnwache teilgenommen. Sie fand am jüdischen Ehrenmal im Stadtteil Neuwerk statt. Die Polizei schätzte am Abend, dass in der Spitze rund 400 Menschen an der Mahnwache teilnahmen.
Die Heimatfreunde Neuwerk, die Jüdische Gemeinde, die Kirchengemeinden, Bruderschaften, Vertreter der Lokalpolitik und die Stadt Mönchengladbach hatten dazu eingeladen.
Die Mitinitiatoren – die Pfarrer Thomas Porwol und Till Hüttenberger, Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie die Vertretungen der Lokalpolitik und der Neuwerker Vereine – verurteilten die Taten als «menschenverachtend und beschämend». «Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir ein Zeichen des Zusammenhalts gegen Extremismus und Antisemitismus in unserer Stadt setzen.»
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