
In der Säbener Straße in München scheint die Welt noch in Ordnung, weswegen mit Blick auf den FC Bayern in dieser Woche nicht über den Joker, sondern über „Tom & Jerry“ gesprochen wurde. Und damit über den Sportvorstand Max Eberl, der Katz und Maus in Verhandlungen einsetzt. Verraten wurde das von Volker Struth, dem Berater von Bundestrainer Julian Nagelsmann, in einem „Bild“-Podcast.
Reporter: „Max Eberl schickt dir manchmal so GIFs.“ Struth: „Ahhh, jetzt, die Nummer, meinst du. […] Als Bayern München sich noch mal um Julian bemüht hat, da hat das ja ein paar Tage gedauert, bis man zumindest mal sich einen Kopf gemacht hat, da hat er mir dann immer irgendwelche Comicfiguren geschickt per Whatsapp, die ungeduldig durch den Raum liefen. Ich weiß gar nicht, was das alles war […].“
Reporter: „Tom und Jerry, oder?“ Struth: „Tom und Jerry, genau, so ein Ding. Und der lief dann so durch den Raum. Oder einer saß auf so einem Drehstuhl und hat sich die ganze Zeit gedreht und in die Luft geguckt. Das stimmt, das war Max.“
Stimmt schon, dass Eberl damals bei der Suche nach dem nächsten Bayern-Trainer zunächst etwa so erfolgreich war wie Tom bei der Jagd nach Jerry. Doch was ist mehr zum Lachen als ein Sportvorstand, dem wochenlang die Mäuse entwischen? Ein Berater, der sich beim Plaudern über private Chats von der „Bild“-Zeitung die Stichworte geben lässt.
