DIE ZEIT: Herr Blübaum, Sie sind der einzige Großmeister, der zweimal Europameister geworden ist, 2022 und 2025. Aber richtig bekannt werden Sie erst jetzt, da Sie im Kandidatenturnier antreten.
Matthias Blübaum: Im Schach ist der Europameistertitel nicht ansatzweise so bedeutend, wie es ist, in die Nähe des Weltmeistertitels zu gelangen.
ZEIT: Und plötzlich kommen Leute wie wir und wollen Interviews mit Ihnen machen. Und das Interesse wird ja eher noch zunehmen …
Blübaum: Das befürchte ich auch.
ZEIT: Publicity ist nicht so Ihre Sache?
