
Am Wochenende hatte es Anzeichen für Gespräche zwischen den Ländern inmitten wachsender Kriegssorgen gegeben. Es gebe nun Vermittler ‒ befreundete Länder in der Region ‒, die versuchten, dieses Vertrauen aufzubauen, sagte Araghtschi weiter. Sie übermitteln nach Darstellung des Ministers Botschaften zwischen den beiden Staaten und versuchen, den Boden für bedeutungsvolle Verhandlungen zu bereiten. Araghtschi bezeichnete diese Gespräche als „fruchtbar“. Donald Trump hatte am Wochenende vor Journalisten ebenfalls gesagt, dass es Gespräche gebe.
Ein Krieg wäre ein Desaster für alle, sagte Araghtschi weiter. Der Iran habe im vergangenen Krieg viele Lektionen gelernt. Er sieht sein Land nun als sehr gut vorbereitet, wie er erklärte. „Aber vorbereitet zu sein bedeutet nicht, dass wir Krieg wollen. Wir wollen einen Krieg verhindern“, so Araghtschi.
