Kuba liegt im Dunkeln. Zum dritten Mal, seit die USA die Insel mit einer Blockade erpressen, brach das Stromnetz komplett zusammen. Seit Dezember ist dort kein Öl mehr angekommen. Es fahren kaum Busse. Lebensmittel fehlen, Menschen hungern. Krankenhäuser sind im Notbetrieb.
1.800 Kilometer entfernt verkündete US-Präsident Donald Trump am selben Tag im Oval Office: “Ich kann mit Kuba machen, was ich will.” Er werde Kuba an sich reißen, sei es durch Eroberung oder Befreiung. Seit Wochen wiederholt Trump: Kuba werde “ziemlich bald fallen”.
