Wegen zum Teil erheblicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz haben die Behörden eine private Tierhaltung in Engen im Kreis Konstanz aufgelöst. Wie eine Sprecherin des Landratsamts Konstanz mitteilte, wurden bei einer Kontrolle Mitte März etwa 160 Tiere vorgefunden, die überwiegend unterernährt und in einem schlechten Pflegezustand waren. Einige Tiere waren auch krank und behandlungsbedürftig, andere Tiere waren tot. Es handelte sich demnach um Schafe, Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen, Enten, Gänse, Wachteln, Ziervögel und Hühner.
Zuvor hatten andere Medien über die Kontrolle des Veterinäramtes am 16. März berichtet. Laut einem Bericht des «Südkuriers» soll es sich um einen privaten Streichelzoo gehandelt haben.
Das Veterinäramt ordnete an, dass die Tiere beschlagnahmt wurden. Dabei hätten die Tierrettung Südbaden und der Polizeivollzugdienst geholfen.
Strafrechtliche, bußgeldrechtliche und verwaltungsrechtliche Maßnahmen würden nun geprüft, heiß es vom Landratsamt.
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