Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer hat seine Entscheidung verteidigt, den USA im Irankrieg nicht direkt die Nutzung britischer Militärstützpunkte zu erlauben. Er stehe dazu, sagte er auf einer Pressekonferenz. Mit dem Schritt hatte Starmer Kritik von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. Dieser hatte gesagt, der
Labour-Politiker sei “kein Winston Churchill”.
Die USA wollten britische Militärstützpunkte in England und auf der Insel Diego Garcia
im Indischen Ozean für ihre Militärschläge gegen den Iran nutzen. Mittlerweile dürfen sie das auch, denn Starmer hat seinen Kurs geändert. Die USA dürfen die genannten Orte für Angriffe auf iranische Raketen und deren Abschussrampen nutzen. Starmer bezeichnete das als “defensive Luftschläge” und begründete seine Meinungsänderung damit, dass sich die Situation verändert
habe. “Der Iran hat inzwischen Drohnen und Raketen auf zehn Länder
abgefeuert, die ihn nicht angegriffen haben. Das sind Verbündete des
Vereinigten Königreichs, in denen wir Tausende Briten und militärisches
Personal haben”, sagte der Premierminister.
Starmer kündigte zudem an, dass Großbritannien vier weitere Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter nach Katar verlegen wird. Man reagiere damit auf
entsprechende Bitten von Verbündeten in der Region.
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