
Collien Fernandes hat auch auf Instagram den Namen ihres früheren Ehemanns Christian Ulmen abgelegt. Seit Donnerstag heißt Fernandes nicht mehr „collien_ulmen“, sondern „frau_fernandes“. Die 44-Jährige hatte sich 2025 von dem Schauspieler scheiden lassen und Ende März im Magazin „Spiegel“ und auf Instagram schwere Vorwürfe gegen Ulmen erhoben. Es geht um Identitätsdiebstahl und gefälschte pornographische Aufnahmen.
Laut eigener Aussage der „Bild“ gegenüber hatte Fernandes schon seit einiger Zeit versucht, ihren Accountnamen auf Instagram zu ändern. Es dauerte allerdings, bis Instagrams Mutterkonzern Meta die Namensänderung genehmigte. Besonders kompliziert ist eine Namensänderung für verifizierte Accounts mit einem blauen Haken, wie Collien Fernandes einen hat. So soll laut Meta Identitätsdiebstahl und Missbrauch vorgebeugt werden.
Die Moderatorin und Schauspielerin hat auf Instagram inzwischen 656.000 Follower. Dort äußert sie sich aktuell fast täglich zu den Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann, zu Solidaritätsbekundungen und Talkshow-Auftritten.
Ulmen hatte den Instagram-Account seiner Frau eingerichtet
Im Podcast „Deutschland3000“ hatte Collien Fernandes im Juni 2019 erzählt, dass Christian Ulmen nicht nur ihren Twitter-Account, sondern auch ihr Instagram-Konto eingerichtet hatte. Fernandes sagte damals: „Wenn mein Mann was einrichtet, das erkennt man immer daran, dass das ‚Fernandes‘ fehlt. Dann steht da nur noch ‚Collien Ulmen‘.“ Die Moderatorin des Podcasts fragte daraufhin: „Oh, ist er kein Fan von deinem Doppelnamen?“ Fernandes antwortete: „Er hätte sich auf jeden Fall gewünscht, dass ich nur ‚Ulmen‘ heiße und nicht ‚Ulmen Fernandes‘.“ Männer würden manchmal gerne „ihren Stempel ‚So, jetzt meins‘ draufmachen“.
Fernandes beschuldigt Ulmen unter anderem, gefälschte Profile in ihrem Namen erstellt und pornographische Fotos und Videos verschickt zu haben, die „privat anmuten und so wirken sollten, als habe ich mich selbst nackt fotografiert und heimlich beim Sex gefilmt“.
Ulmen habe ihr das selbst gestanden, nachdem er Ende 2024 von ihrer Anzeige gegen unbekannt in Deutschland erfahren habe. Im Dezember 2025 hatte Fernandes eine weitere Anzeige erstattet, diesmal gegen Ulmen und auf Mallorca, wohin das damalige Paar 2023 gezogen war.
Ulmens Anwalt sprach im Zusammenhang mit der „Spiegel“-Berichterstattung von „unwahren Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung“ und hat rechtliche Schritte angekündigt; es gilt die Unschuldsvermutung.
