Nach dem Brand eines muslimischen Gebetsraums in Oberharz am Brocken (Landkreis Harz) sind die kriminalpolizeilichen Ermittlungen abgeschlossen. Die Verfahrensakte der Polizei wird nach der abschließenden Zusammenstellung der Ermittlungsergebnisse zur weiteren Entscheidung an die Staatsanwaltschaft abgegeben, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Henriette Quade (fraktionslos) hervorgeht.

Im September hatte der Gebetsraum in Flammen gestanden. Rund 100 Einsatzkräfte waren an dem Einsatz im Ortsteil Hasselfelde beteiligt gewesen.

In dem Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung wurden zwei Tatverdächtige ermittelt. Die Straftat wird der politisch motivierten Kriminalität und dort dem Phänomenbereich rechts zugeordnet. Eine tatverdächtige Person sei der Verfassungsschutzbehörde zuvor bereits bekannt gewesen, hieß es.

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