Am Berliner Hauptstadtflughafen BER ist der Flugbetrieb nach der Sichtung eines unbekannten Flugobjekts vorübergehend eingestellt worden. Zwischenzeitlich bestand laut Angaben der Bundespolizei der Verdacht, es könne sich um eine Drohne gehandelt haben. “Der Verdacht hat sich nicht bestätigt”, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin der ZEIT.
Die vorübergehende Pause des Flugbetriebs sei in solchen Fällen die “Standardprozedur”, um mögliche Kollisionen mit Flugzeugen zu vermeiden, sagte ein Sprecher des Airports. Ab 18.40 Uhr habe es deshalb aus Sicherheitsgründen eine halbe Stunde lang keine Starts und Landungen gegeben. Für die Reisenden habe keine Gefahr bestanden.
Gemeinsam mit der Polizei wurde dann über das weitere Vorgehen beraten, teilte der Sprecher weiter mit. Nachdem es keine weiteren Sichtungen mehr gegeben hatte, wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Die Abfertigung lief während der Einstellung des Flugbetriebs weiter. Das Flugobjekt ist dem Sprecher zufolge in der Nähe des Hubschrauberhangars der Bundeswehr gesichtet worden.
In den vergangenen Monaten hatte es an deutschen und europäischen Flughäfen immer wieder Sichtungen von Flugobjekten in unmittelbarer Nähe der Airports gegeben. Nicht immer konnte bestätigt werden, dass es sich um Drohnen gehandelt hat. Teilweise wurde der Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen mehrere Stunden lang unterbrochen. So wurde zum Beispiel der Betrieb am BER im Oktober bereits für etwa zwei Stunden eingestellt, ebenfalls aufgrund einer Drohnensichtung.
