Gasgeruch in der Innenstadt von Rotenburg (Wümme) hat Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Atem gehalten. Am Montagabend seien vier Menschen mit Atembeschwerden vorsorglich ins Krankenhaus gekommen, teilte die Feuerwehr mit. Die Beschäftigten einer radiologischen Praxis hatten zuvor während ihrer Arbeit über Atemwegsreizungen geklagt und die Rettungskräfte alarmiert. Mehrere Gebäude im Umfeld wurden vorsorglich geräumt, der Rettungsdienst betreute 26 Betroffene. 

Messungen sollten mögliche Gefahrstoffe identifizieren, allerdings konnte kein gefährliches Gas nachgewiesen werden. Lediglich geringe Mengen eines bislang unbekannten Stoffes wurden festgestellt, von dem nach Einschätzung der Einsatzkräfte aber keine akute Gefahr ausging. Die Ursache der Atemwegsreizungen war daher zunächst unklar. Beteiligt waren 137 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 22 Fahrzeuge.

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