Die Produktion von Strom aus fossilen Energieträgern ist im
vergangenen Jahr gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte,
wurde vor allem Erdgas wieder häufiger genutzt. Die Stromproduktion aus erneuerbaren
Energiequellen blieb demnach hingegen weitgehend konstant. Zwar sei weniger Windenergie
ins deutsche Netz eingespeist worden, dafür stieg die Solarstromproduktion.
Insgesamt wurden 2025 laut Statistiken 438,2 Milliarden
Kilowattstunden Strom erzeugt, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 256,9
Milliarden Kilowattstunden oder 58,6 Prozent davon stammten aus erneuerbaren
Quellen. 2024 hatte der Anteil bei 59,5 Prozent gelegen. Der durch die
Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugte Strom legte um 3,6 Prozent zu.
Die Windkraft blieb weiterhin die wichtigste Energiequelle,
auch wenn die absolute Strommenge um 3,6 Prozent zurückging. Die
Stromeinspeisung durch Photovoltaik stieg zugleich deutlich um 17,4 Prozent.
Der Solarstromanteil lag somit bei 16,0 Prozent.
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