Chiles neuer Präsident José Antonio Kast hat die Amtsgeschäfte übernommen. Der 60-Jährige kündigte einen Kampf gegen irreguläre Migration und Kriminalität an.
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Der Rechtspolitiker José Antonio Kast hat als neuer chilenischer Präsident die Regierungsgeschäfte in dem südamerikanischen Land übernommen. Er legte im Kongress in der Stadt Valparaíso seinen Amtseid ab. Der 60 Jahre alte neunfache Vater und strenggläubiger Katholik tritt die Nachfolge des linken Staatschefs Gabriel Boric an. Er will in seiner vierjährigen Amtszeit konsequemt gegen die Kriminalität und die irreguläre Migration vorzugehen.
Mit seinem Wahlsieg im Dezember setzte Kast den jüngsten Rechtsruck in der Region fort. Auch in Ländern wie Argentinien, Bolivien, El Salvador und Ecuador haben sich die Bürger in den vergangenen Jahren für rechtsgerichtete Präsidenten entschieden.
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