
Wie mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichteten, wurde Spears am Mittwochabend von der California Highway Patrol in Ventura County festgenommen und am nächsten Morgen wieder entlassen. Demnach muss sie Anfang Mai vor Gericht erscheinen.
Ein Vertreter Spears’ sprach gegenüber „TMZ“ von einem „unglücklichen Vorfall, der unentschuldbar ist“. Die 44-Jährige wolle nun die richtigen Schritte ergreifen und hoffentlich auch „einen längst überfälligen Wandel“ in ihrem Leben einleiten. Dabei werde sie von ihrem Umfeld und ihren Söhnen unterstützt.
Vormundschaft wurde erst 2021 aufgehoben
Britney Spears wurde 1999 mit „… Baby One More Time“ schlagartig berühmt und zählt zu den erfolgreichsten Popkünstlerinnen aller Zeiten. Insbesondere in den Nullerjahren begleitete die Boulevardpresse ihr Leben ausführlich – auch, wie die Mutter von zwei Kindern 2007 öffentlich zusammenbrach und sich den Kopf kahl rasierte. Im folgenden Jahr ließen ihre Eltern sie schließlich entmündigen. Die Vormundschaft wurde erst 2021 aufgehoben.
Wie Spears in ihrer 2023 erschienenen Biographie „The Women in me“ schrieb, war sie damals depressiv und überfordert. Außerdem gab sie zu, das ADHS-Medikament Adderall missbraucht zu haben. Sie berichtete aber auch, lange unter der Vormundschaft gelitten zu haben.
Vor zwei Jahren gab Spears schließlich bekannt, keine Musik mehr machen zu wollen. Im Februar dieses Jahres verkaufte sie die Rechte an ihrem Musikkatalog für 200 Millionen US-Dollar. Öffentlich tritt sie nur noch selten auf, postet allerdings regelmäßig Tanzvideos von sich auf Instagram. Fans äußerten sich immer wieder besorgt über ihre dortige Erscheinung. Spears’ Instagram-Account war am Donnerstag allerdings nicht mehr abrufbar. Die 44-Jährige hatte ihn in der Vergangenheit bereits immer wieder mal deaktiviert.
