Trotz der politischen Lage bleiben die USA für Schülerinnen und Schüler das beliebteste Reiseziel. Der Zulauf bei den Austauschprogrammen sei weiterhin sehr hoch, teilte Anne von Fircks, Sprecherin beim Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch (AJA), mit. Derzeit gebe es zwar noch freie Plätze, aber nicht viele und auch nicht mehr als vorher. Für die Jugendlichen sei “der Aufenthalt in den USA einfach ein Traum. Da geht Privates vor Politik”, fügte von Fircks hinzu.
Veränderungen durch die zweite Amtszeit von US-Präsident Donald Trump sind trotzdem spürbar: Seit Frühjahr 2025 wurden Termine in den Konsulaten ausgesetzt und die Richtlinien geändert. Bei der Einreise in die USA müssen nun die Social-Media-Accounts angegeben werden. Daher sei der Beratungsbedarf gestiegen. “Letztlich haben aber alle bislang ihre Visa bekommen, und auch bei der Einreise gab es keine Probleme”, teilte von Fircks mit. Ebenfalls sei eine leicht stärkere Tendenz zu Kanada zu beobachten, wie schon während Trumps erster Amtszeit.
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