
DSLR-Kameras sehen noch fast genauso aus wie ihre analogen Vorgänger. Dementsprechend satt liegen sie in der Hand, Bedienelemente sind meist recht intuitiv angeordnet und blind bedienbar. Trotzdem lohnt es sich, beim Kauf auszuprobieren und auf einige Ausstattungsmerkmale zu achten, die den Fotografenalltag deutlich vereinfachen.
Die Gehäusegröße variiert: Manche Kompaktmodelle sehen wie Miniatur-Spiegelreflexkameras aus, andere setzen auf Größe. Und wem das Lieblingsmodell schon zu kompakt ist, der kann zur Stabilisierung einen Batteriegriff anschrauben. Spitzenmodelle setzen auf Metallgehäuse – damit steckt die Kamera auch harte Schläge weg.
Optischen Sucher vorher testen
Da die normale Spiegelreflexkamera normalerweise (Ausnahmen siehe unten) keine Vorschau auf dem Display ermöglicht, sollten vor dem Kauf Lichtstärke und Größe des optischen Suchers ausprobiert werden – was hilft die schönste DSLR, wenn man das Motiv nicht vernünftig erkennen kann.
Die Größe des Displays auf der Kamerarückseite variiert stark, auch wenn die neueren Modelle fast alle Bilddiagonalen von mehr als fünf Zentimetern aufweisen. Auch der nutzbare Blickwinkel, die Auflösung und die Helligkeit entscheiden mit darüber, ob das Display wirklich für die Beurteilung eines Bildes taugt.
Eventuell Zweitakku einplanen
Akkulaufzeit: Die meisten DSLRs schaffen über 500 Bilder mit einer einzigen Akkuladung. Allerdings: Wer Funktionen wie den Bildstabilisator oder die Bildschirmvorschau über Gebühr nutzt, sollte bereits bei der Anschaffung einen Zweitakku einplanen.
