Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind 2025 nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) deutlich gestiegen. Das teilte der DAV unter Berufung auf Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren in Berlin mit. Im vergangenen habe es bei Arzneimitteln ohne Impfstoffe einen Anstieg um 4,9 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro gegeben. Diese Entwicklung stimme mit den Prognosen des Spitzenverbands und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung überein.
“Die Zahlen für das Jahr 2025 zeigen ganz nüchtern: Die Krankenkassen geben mehr Geld für weniger Medikamente aus”, sagte der DAV-Vorsitzende, Hans-Peter Hubmann. Neue und innovative Arzneimittel seien oft teurer als ihre Vorgänger.
DAV-Chef beklagt “Kaputtsparen” der Apotheken
Außerdem werde durch die Berechnungen des DAV deutlich, dass die Vergütung der Apotheken weitgehend stagniere. DAV-Chef Hubmann kritisierte das. In diesem Zusammenhang werde deutlich, “dass die Apotheken als Leistungserbringer nicht am Fortschritt und Wachstum teilhaben, sondern im Gegenteil kaputtgespart werden”.
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