Ein Ordner hatte einem jüdischen Studenten den Zugang zu einem Hörsaal verweigert. Das Verfahren ist gegen eine Geldauflage eingestellt worden.
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Ein Verfahren gegen einen Ordner an der Freien Universität Berlin ist gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Der Mann hatte bei einer propalästinensischen Besetzung an der FU Berlin einem jüdischen Studenten den Zugang zu einem Hörsaal verweigert. Der 32-Jährige muss 450 Euro an eine medizinische Organisation zahlen, die Verletzte im Gazastreifen versorgt. Darauf einigten sich Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Damit findet keine Berufungsverhandlung mehr statt. Der Ordner hatte im Dezember 2023 den Studenten Lahav Shapira weggedrängt. Shapira trat im Prozess als Nebenkläger auf und zeigte sich erleichtert über die Einigung. Zusätzlich zahlt der Angeklagte einen “symbolischen Betrag” von 200 Euro direkt an Shapira. Der Richter sprach von einem “angemessenen Ausgleich”.
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