Die Zahl der Toten nach dem verheerenden Bahnunglück in Spanien
ist auf mindestens 40 gestiegen. Das bestätigte Andalusiens Regierungschef Juan Manuel Moreno bei einer Pressekonferenz. Er fügte hinzu, in den kommenden
24 bis 48 Stunden “werden wir mit Sicherheit wissen, wie viele Todesfälle
es bei diesem schrecklichen Unfall gab”. Mehr als 170 Reisende seien verletzt worden, davon 24 schwer und fünf
sehr schwer, teilten die Behörden zudem mit. Es werde befürchtet, dass die
Zahl der Toten noch weiter steigen werde.
Unter den Toten sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch Deutsche. “Leider müssen wir davon ausgehen,
dass sich auch deutsche Staatsangehörige unter den Betroffenen
befinden. Über die Anzahl gibt es derzeit noch keine verlässlichen
Angaben”, schrieb das Auswärtige Amt in Berlin. Die Lage sei derzeit zum Teil noch
unübersichtlich. “Unser Konsulat in Málaga und unsere Botschaft in
Madrid stehen mit den örtlichen Behörden im engen Austausch, um eine
Aufklärung der Identitäten der Opfer zu betreiben.”
Nach Behördenangaben war am Sonntagabend in Südspanien ein Zug auf gerader Strecke
zwischen Málaga und Madrid nahe dem Ort Adamuz aus bislang ungeklärter
Ursache entgleist. Er krachte mit einem entgegenkommenden Zug zusammen, der
ebenfalls entgleiste.
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