Das Internet ist voll mit Grütze.
Nicht mit der, die schon immer da war, sondern neuer Grütze, und zwar Unmengen
davon: Videos von Katzen, die Spiegeleier braten. Texte, die wissenschaftlich
klingen, aber eigentlich inhaltsleer
sind. Bilder von Shrimp-Jesus, Songs, für die kein Künstler je zum Instrument gegriffen
hat. Oder ein Video von einem KI-generierten Donald Trump, der mit einem Kot-Bomber über
Demonstranten fliegt. Alles davon ist erschaffen von künstlicher Intelligenz: sogenannter AI-Slop. Analysen stellen fest, dass es immer mehr davon gibt. Ist das harmlose Berieselung – oder ein echtes Problem?
Die Neustart-Hosts Meike Laaff und
Henrik Oerding sortieren in dieser Folge, wo AI-Slop nur albern ist und wo er
gefährlich werden kann. Sie sprechen darüber, warum Forscher von
“Slopaganda” sprechen, wie KI-generierte Lego-Videos zur diplomatischen
Waffe werden und was Slop mit Billigprodukten aus der Vergangenheit gemeinsam
hat. Die beiden diskutieren, was das Aus der OpenAI-Videoplattform Sora
bedeutet, warum Gamer wütend auf Nvidia sind – und ob der Begriff AI-Slop selbst vielleicht schon ein Zeichen von Gegenwehr ist.
Im Rabbithole stellt Henrik Oerding
die Website youraislopbores.me vor –
einen Chat, in dem nicht KI antwortet, sondern echte Menschen.
Zum Weiterlesen:
Haben Sie Feedback oder Fragen zur
Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast “Neustart”
ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und
Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die
Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag
erscheint eine neue Folge.
Dieser Podcast wird produziert von
Pool Artists.
