Nach der tödlichen Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans Montana mit 41 Todesopfern hat Bundespräsident Guy Parmelin Versäumnisse der Behörden eingeräumt. »Perfekt sind wir nicht. Aber wir können und müssen aus Fehlern lernen«, sagte der Politiker der Schweizerischen Volkspartei (SVP) dem Spiegel.
Parmelin verwies mit Blick auf Vorwürfe mangelnder Kontrollen auf die laufenden Ermittlungen der Walliser Justiz. Zugleich kündigte er Konsequenzen an. Der Bundesrat habe beschlossen, einen runden Tisch mit Opfern, Hinterbliebenen, Versicherern und Behörden einzurichten.
Nach Angaben Parmelins wurden die Brandschutzvorschriften inzwischen geändert. In vielen Orten seien Feuerfontänen verboten und Baunormen angepasst worden. Dies solle verhindern, dass sich eine ähnliche Katastrophe wiederhole.
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