Es passiert in der lang gestreckten Kurve kurz vor Glengarriff, in der die Straße dicht am Wasser verläuft. Die Scheibenwischer kommen kaum gegen den Starkregen an, der unablässig auf die Windschutzscheibe prasselt. Die Bäume biegen sich im Sturm, auf dem Meer tanzen Gischtkronen. Plötzlich schwappt eine Welle über die Kaimauer und begräbt das Auto unter sich. Als wären wir in einer gigantischen Waschanlage gelandet, fahren wir mehrere Schrecksekunden lang blind weiter, wie ein U-Boot auf Rädern. Zum Glück kommt uns niemand entgegen, bei dieser Weltuntergangsstimmung ist kaum ein Mensch auf der Straße unterwegs. Ein paar Meilen weiter grüßen die warm beleuchteten Fenster des Eccles Hotel durch die Dunkelheit – wir sind gerettet. Das Entree ist altmodisch wie ein Herrenhaus eingerichtet, wir werden gleich umfangen von einer Atmosphäre aus Geschichte und Tradition. Glücklicherweise warm und trocken geblieben, machen wir es uns in den Sesseln am Kamin gemütlich, während draußen der Sturm weitertobt.
Ganz ähnlich muss sich 150 Jahre vor uns William Makepeace Thackeray gefühlt haben, als er zu Pferd die Beara-Halbinsel bereiste. Er war begeistert von der Landschaft, wurde jedoch unerwartet vom Regen durchnässt und musste seine einzige Kleidung am Kamin des Eccles Hotel trocknen. Auch andere berühmte Literaten haben hier übernachtet, darunter William Butler Yeats, George Bernard Shaw und Virginia Woolf, die von ihrem Aufenthalt in Glengarriff erstaunt berichtete, dass hier offenbar jeder mit jedem spreche. Das scheint ein lokaler Wesenszug zu sein, jedenfalls trifft es auf den Barkeeper Dean zu, der bereitwillig mit uns über die Geschichte des Ortes plaudert.
Reine Meeresluft für kranke Lungen
Glengarriff war ein verschlafenes Dorf am Fuß der Caha Mountains, bis es sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Welt des englischen und irischen Adels herumsprach, wie romantisch und bezaubernd doch dieser nette Ort am Atlantik sei, wie heilsam die reine Meeresluft auf kranke Lungen wirke und wie prächtig sich die Pflanzenwelt präsentiere, fast wie in den fernen Kolonien. Schon bald entwickelte sich eine Reise per Pferdekutsche nach Glengarriff in den feinen Kreisen vom Geheimtipp zum touristischen Muss. „Kein Wunder“, meint Dean, „es ist ja auch wunderschön hier.“
Das wollen wir gleich einmal überprüfen. Wir leihen uns Schirme und laufen am Hafen vorbei in den Ort. Glengarriff ist umgeben von Meer, Bergen, Weiden und Wäldern und besteht im Grunde aus einer langen Straße, die am Friedhof endet, dem größten Grundstück des Dorfes. Der Ort aber ist alles andere als tot. Er hat alles, was man braucht, von liebevoll ausgestatteten Modeboutiquen bis zu Kunstateliers. Wir zählen drei kleine Hotels, einen Lebensmittelladen, einen Arzt und sogar einen Polizeiposten in diesem ländlichen Frieden. Quietschbunt und unübersehbar sind die Pubs, die sonnengelb, feuerwehrrot und moosgrün um Gäste werben. Unsere Wahl fällt auf das tiefblaue Blue Loo. Ein paar junge Frauen hocken plaudernd an der Theke, während fünf weißhaarige Gentlemen, alle in blauem Pullover, sich um den Stammtisch versammelt haben und Karten spielen. Das Spiel heißt „35“, als Einsatz dienen Streichhölzer, die Regeln sind selbst nach längerem Zuschauen nicht zu entschlüsseln. Wir genehmigen uns einen Whiskey aus der lokalen Brennerei. Auf die Frage des Wirts, wie er uns schmeckt, müssen wir ehrlicherweise mit „geht so“ antworten. Zum Glück ist er nicht beleidigt, sondern meint grinsend: „Aber immerhin besser als Molly’s Poitín.“ Wie bitte?

Molly Gallivan lebte vor 80 Jahren mit ihren sieben Kindern in einem kleinen Cottage oben in den Bergen – sehr beengt, wovon man sich selbst überzeugen kann, denn das Häuschen ist heute der Mittelpunkt eines Freilichtmuseums, das die Lebensbedingungen der einfachen irischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert sehr plastisch dokumentiert. Im Kamin brennt ein Torffeuer, aber damit hat die Gemütlichkeit auch schon ein Ende. In drei engen, türlosen Kammern über der Küche schliefen die acht Menschen dicht beieinander, mehrere in einem Bett. Damit die Witwe sich und ihre Kinder durchbringen konnte, baute sie hinter dem Haus Kartoffeln und Gemüse an, hielt Esel und jede Menge Kleinvieh, stach Torf und strickte Pullover, die sie an der Straße verkaufte. All das kann man sich bei einem Rundgang über das hügelige Gelände in aller Ruhe anschauen, nasse Esel streicheln, bis zu den Knöcheln im Wasser stehend Torf stechen, und bekommt allmählich einen Eindruck, wie hart und beschwerlich das Leben damals gewesen sein muss, besonders an einem so stürmischen, nassen Tag wie heute.
Eine etwas verrostete, seltsame Metallkonstruktion hinten im Garten gibt uns Rätsel auf. Tatsächlich handelt es sich um eine selbst gebastelte Destillieranlage, mit der Molly ihren eigenen Whiskey herstellte. Er erwies sich als echter Verkaufsschlager. Unter dem poetischen Namen „Molly’s Mountain Dew“ vertrieb die pfiffige Witwe ihn in einer illegalen Kaschemme, die lokalen Zecher nannten ihn schlicht „Poitín“. Unter diesem historischen Aspekt genehmigen wir uns dann doch ein zweites Gläschen und fassen den Mut zu fragen, wie dieser Pub zu seinem kuriosen Namen kommt. Blue Loo – das heißt nichts anderes als blaues Klo. Nein, mit den Toiletten habe es nichts zu tun, erklärt der Wirt kopfschüttelnd, es sei ein Wortspiel mit der Blue Lagoon am Hafen. Eine blaue Lagune im rauen Irland? Wir bleiben höflich, sind aber doch skeptisch.
Die Jahrhundertkatastrophe der großen Hungersnot
Am nächsten Morgen stellen wir fest, dass es tatsächlich eine Bucht dieses Namens am Hafen gibt, idyllisch verborgen hinter dichtem Gebüsch und einem regelrechten Rhododendron-Dschungel. Und mehr noch: Im benachbarten Bamboo Garden wachsen 30 verschiedene Bambusarten, Palmen und Eukalyptusbäume, die wir hier alle nicht vermutet hätten. Der Golfstrom mit seinem nahezu subtropischen Klima macht es möglich. Warm ist es heute nicht gerade, aber der anhaltende Nieselnebel würde einem tropischen Dschungel alle Ehre machen. Und die Feuchtigkeit ist auch der Grund, warum wir erst einmal kneifen: Eigentlich wollen wir den Beara Way entlangwandern, einen der schönsten Wanderwege Irlands, der über eine Länge von 196 Kilometern von Glengarriff bis zum letzten Zipfel der Halbinsel führt. Wir aber wandern erst einmal nicht los, sondern fahren den ersten Abschnitt mit dem Auto.
Die Landstraße ist schmal und kurvig, und kilometerlang sieht man kein einziges Haus. Kaum ein Landstrich in Irland bietet mehr Ruhe und Einsamkeit als die Beara-Halbinsel. Unberührte Natur, verschlafene Orte und wenig Menschen – ein Traumziel für erholungsbedürftige Touristen. Oft schimmert auf der linken Seite durch die Büsche und Bäume das Wasser der Bantry Bay hindurch. Rechts von uns erstreckt sich eine schroffe, steinige Landschaft, nur mit Gras und niedrigem Gebüsch bewachsen. Dahinter erheben sich am Horizont die Hungry Hills, und der Name lässt schon erahnen, was hinter dieser Menschenleere steckt. Das karge Land konnte nur wenige Familien ernähren. Katastrophal traf dann auch noch die große Hungersnot von 1845 die armen Bauern. Die Halbinsel verlor innerhalb von zehn Jahren drei Viertel ihrer Bevölkerung durch Hungertod und Auswanderung. Zur selben Zeit, da die Menschen vor Auszehrung starben und die Leichen kurzerhand in die Straßengräben geworfen wurden, exportierten die Landbesitzer weiterhin wertvolles Getreide nach England, was der britischen Regierung bis heute den Vorwurf eines Genozids einbringt. Der in dieser Zeit entstandene Hass auf die britischen Besatzer war eine treibende Kraft im Unabhängigkeitskrieg, und in jedem Dorf trifft man bis heute auf dessen Spuren.

Castletownbere ist ein beschauliches Dorf kurz vor dem Ende der Halbinsel, der Marktplatz ein wahres Postkartenidyll. In kitschigem Rosa wirbt die Wäscherei um Aufmerksamkeit, dunkelblau hält der Friseur dagegen, und sie alle aber übertrumpft „Murphy’s Restaurant“ mit seinem hausgroßen Wandgemälde vom Hafen, inklusive einer im Mondschein träumenden Nixe. In der Mitte des Platzes steht ein steinernes Kreuz als Ausdruck katholischer Frömmigkeit, an seinem Fuß aber ist wie selbstverständlich ein ziviler Kämpfer mit Gewehr eingemeißelt zur Erinnerung an den Kampf um die irische Unabhängigkeit. Davor stehen drei Kübel mit frischen Blumen. So lebendig ist die Vergangenheit.
Direkt hinter Castletownbere zweigt die Straße zum Wasser hin ab und wird zu einem Feldweg, der schließlich vor einem grasbewachsenen Hügel endet. Vor uns liegen die Ruinen des legendären Dunboy Castle, das in der irischen Geschichte eine dramatische Rolle spielte, wie eine rostige Metallplatte erzählt. Nach der Schlacht von Kinsale im Jahr 1601 zogen sich die endgültig geschlagenen irischen Truppen unter ihrem Clanchef Donal Cam O’Sullivan Beare hierhin zurück. Sechs Monate hielten sie der Belagerung durch die englischen Truppen stand, dann wurden sie überwältigt. O’Sullivan Beare entkam um Haaresbreite und floh im tiefsten Winter nach Norden. Von seinen 1000 Kämpfern überlebten nur 35 den grausamen Marsch.
Wohnt hier die Fee aus der Fabelwelt?
Plötzlich kommt die Sonne hinter den Wolken hervor und verleiht den moosbewachsenen Ruinen eine mystische Aura. Die uralten Bäume greifen mit ihren ausladenden Ästen in den Himmel, in den Zweigen hängen luftige Flechten, als hätten alte Seelen es sich hier gemütlich gemacht. Mauern und Pflanzen haben im Laufe der Jahrhunderte innige Freundschaft geschlossen. Eine tiefe, friedliche Stille herrscht an diesem Ort, an dem einst Waffen klirrten und Menschen starben. Hier beginnt der Loop Walk, ein Rundweg von fünf Kilometern. Zunächst führt er an der Küste entlang, hart an einem steilen Ufer. Die Luft ist warm und feucht, und dort, wo die Sonnenstrahlen hingelangen, steigen feine Dunstsäulen auf. Vom Meer her weht ein salziges Aroma herüber, während die üppigen Rhododendronbüsche, der Fingerhut und die gelben Blüten der Heckenkirsche einen betörend süßen Duft verströmen. In einem hohlen Baumstamm hat jemand einen kleinen Muschelschatz angesammelt, der Schattenriss auf dem roten Türlein davor verrät dem Wanderer, dass hier Canabea wohnt, ein zierliches Feenwesen aus der Fabelwelt.

Nach einer scharfen Kurve stehen wir am Piper’s Point und genießen einen herrlichen Blick auf die Bantry Bay, die sich zum Atlantik hin öffnet. Hier biegt der Wanderweg abrupt ab und führt von der Küste weg bergauf ins Inland. Der Pfad verläuft durch Gras und Moos, die Schritte federn weich auf dem moorigen Untergrund. Provisorische Mauern aus geschichteten Felssteinen grenzen kleine Weidestücke ab, auf denen vereinzelt Kühe stehen. Je höher wir kommen, desto steiniger wird der Pfad, umso kräftiger weht der Wind – und urplötzlich wandern wir in den Highlands. Graue Wolken hängen tief am Himmel, das Gras wird vom Sturm gepeitscht, der inzwischen so stark ist, dass wir gegen ihn anschreien müssen. Nach zwei Stunden kommen wir erschöpft, aber glücklich wieder an unserem Auto an, fahren los und halten bald darauf vor einem prächtigen, allerdings mit einem Bauzaun abgesperrten Herrenhaus, das uns eine abenteuerliche Geschichte erzählt.
Als nach der verlorenen Schlacht von Kinsale das Land den angestammten Clanchefs weggenommen und englischen Siedlern gegeben wurde, kam auch die königstreue Familie Puxley hierher, ausgerechnet ins Stammgebiet der O’Sullivans. Mit denen verstand man sich zunächst prächtig, war man doch gemeinsam im hochprofitablen Schmuggelhandel mit Whiskey, Wein und Tabak tätig. Die Familien verkrachten sich jedoch schon sechs Jahre später, als die Puxleys die Seiten wechselten und nun Zollbeamte wurden, die den Schmuggel unterbinden sollten. Der Streit fand seinen Höhepunkt 1754, als John Puxley nach dem Kirchenbesuch auf offener Szene von Morty O’Sullivan erschossen wurde. Der wiederum wurde dafür gehängt.

Der große Durchbruch für die Familie Puxley und die gesamte Region kam im Jahr 1812. Nicht weit von hier, in Allihies an der Spitze der Beara-Halbinsel, wurden auf dem Land der Familie große Kupfervorkommen entdeckt. Es entstand eine boomende Bergbaustadt, und schon wenige Jahre später verwirklichte der zu immensem Reichtum gekommene John Puxley, Spitzname „Copper John“, seinen größenwahnsinnigen Lebenstraum. Er baute den prächtigsten Landsitz weit und breit, manche sagen sogar von ganz Irland. Seinen gotisch-viktorianischen Wohntempel mit Türmen und Zinnen errichtete er nur einen Steinwurf vom alten Dunboy Castle entfernt – was für eine Provokation! Prompt belegten die O’Sullivans Puxleys Residenz mit einem Fluch: „Eines Tages werden Kühe durch die Hallen wandeln.“ Ein Jahrhundert später wurde diese Prophezeiung wahr, als die IRA das steinerne Symbol der britischen Herrschaft 1921 abfackelte.
Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Anfang unseres Jahrtausends kauften vier Geschäftsleute die Gruselruine ohne Dach auf der grünen Wiese, um ein wahnwitziges Projekt zu realisieren. Ein 60 Millionen Euro teures Luxushotel sollte hier entstehen, mit allem denkbaren Komfort für die schwerreiche Golfklientel aus den USA. Ein Hubschrauber sollte die Gäste aus der ländlichen Einsamkeit ein- und ausfliegen: zu Donald Trumps Golfplatz in West Clare, zum Shoppen nach Dublin und London, zum Jagen nach Schottland und zum Friseur nach Cork. Tatsächlich kam es Silvester 2007 zu einer prächtigen Eröffnungsfeier. Dann aber machte die weltweite Finanzkrise einen Strich durch die Rechnung, den Investoren ging das Geld aus, und das Projekt wurde stillschweigend begraben. Das soeben wiedergeborene Herrenhaus fiel ins Wachkoma und steht heute als elegante Ruine hinter Bauzäunen, ein tragisches Symbol für Größenwahn und Scheitern.
Schon von Weitem grüßen die bunten Häuser von Allihies, die als kleiner Haufen farbenfroher Kleckse in der grünen Landschaft leuchten. Es ist kaum zu glauben, aber dieser kleine, abgelegene Ort beherbergte einst die größten Kupferminen des gesamten Vereinigten Königreichs. Das Dorf entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Irlands. Fast 300.000 Tonnen Erz wurden aus West Cork abtransportiert, in seiner Hochzeit arbeiteten hier 1500 Männer – bei Kerzenlicht und mit Schießpulver, da konnten schlimme Unfälle nicht ausbleiben, wie man am Sterberegister ablesen kann. „John McCarthy starb an einem Schädelbruch durch herabfallendes Gestein“, Peter McCarthy durch eine Pulverexplosion, „sofortiger Tod“, ein gnädiger Verlauf, verglichen mit dem Schicksal des Jeremiah Neill: Er wurde in einer Stampfmühle zerquetscht und durchlitt einen sieben Stunden dauernden Todeskampf. „Der Herr erbarme sich ihrer aller“, endet das Register. Die medizinische Versorgung war minimal, aber immerhin kümmerte sich John Puxley um seine Arbeiter, indem er während der großen Hungersnot Schiffsladungen mit Kartoffeln und Mais heranschaffen ließ. Als 1880 der Preis für Kupfer auf dem Weltmarkt einbrach, wurden die Minen geschlossen.
Statt des industriellen Lärms, der früher rund um die Uhr tobte, herrscht nun eine fast gespenstische Stille. „Allihies hat die Qualität einer Geisterstadt. Man spürt, dass dort Menschen sind, die einen anschauen, aber man sieht niemanden“, schreibt die Schriftstellerin Alannah Hopkin, die in West Cork aufgewachsen ist. Uns ergeht es ganz ähnlich, und dazu tragen auch die vielen leer stehenden Häuser bei, die nur am Wochenende oder in den Ferien genutzt werden. Fast kein Mensch ist außer uns zu sehen, als wir die Dorfstraße hinaufgehen. Die Häuser sind bunt und grell angemalt, als wollten sie gegen die Tristesse revoltieren. Der kleine Supermarkt leuchtet in einer gewagten Kombination aus Grün, Gelb und Pink. Mit Blau, Orange und Rot hält die Lighthouse Bar dagegen, auf ihrer Wand widersteht ein Leuchtturm den tosenden Wogen, während eine Meerjungfrau mit elegantem Hüftschwung über der Eingangstüre schwebt. Doch trotz der bunten Farben wirkt der Ort nicht fröhlich, sondern still und nachdenklich.
„Nach Allihies zu gehen, ist, als ginge man ans Ende der Welt“, meint Alannah Hopkin. Das ist rein geographisch gar nicht so abwegig, schließlich befinden wir uns an einem der westlichsten Punkte Europas. Das Land endet hier, nur der Blick geht sehnsuchtsvoll noch weiter. Vom Friedhofshügel aus sehen wir den hell schimmernden Sand des Ballydonegan Beach, dahinter verschwimmen Meer und Himmel in einem geheimnisvollen Dunst. Am liebsten würden wir immer weiterfahren – zumal es aufgehört hat zu regnen.
