
Siemens Energy kauft um eine Milliarde mehr Aktien zurück
Wie das Unternehmen am 23. April schon vorab mitgeteilt hat, wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Geschäftshalbjahr der Ausblick für das Geschäftsjahr2025/26 (per 30. September) angehoben, was hauptsächlich auf eine stärker als erwartete Entwicklung in der Netztechniksparte zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse sollen nun in einer Bandbreite von 14 bis 16 Prozent zulegen nach zuvor prognostizierten 11 bis 13 Prozent. Der Vorstand um den Vorsitzenden Christian Bruch rechnet mit einem Gewinn nach Steuern von rund vier Milliarden Euro. Zuvor war eine Spanne von drei bis vier Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden.
Der freie Mittelzufluss vor Steuern (Free Cash-flow) wird nun bei rund acht Milliarden Euro gesehen nach zuvor vier bis fünf Milliarden Euro. Im zweiten Quartal sorgte die Nachfrage durch Rechenzentren für Rekorde beim Auftragseingang und damit auch im Auftragsbestand. Der Auftragseingang erhöhte sich zum Vorjahreszeitraum um knapp 30 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand lag mit 154 Milliarden Euro so hoch wie noch nie und um acht Milliarden Euro höher als zum Jahresanfang. Ein Viertel des Auftragsbestands entfällt nach Angaben von Bruch auf Gasturbinen.
Das Ergebnis vor Steuern und Sondereffekten stieg um 28,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Erholung der Windkraftsparte Gamesa kommt voran: Der Verlust sank im zweiten Quartal auf 44 Millionen Euro. Zwölf Monate zuvor lag der Fehlbetrag noch bei 249 Millionen Euro. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass Gamesa in diesem Jahr die Gewinnschwelle wie geplant erreicht.
