
In Namibia sind nach Angaben der Fluggesellschaft Desert Air beim Absturz eines kleinen Propellerflugzeugs alle vier Insassen ums Leben gekommen. „An Bord des Flugzeugs befanden sich ein Pilot und drei deutsche Staatsangehörige“, hieß es in einer Mitteilung. „Leider gab es keine Überlebenden“.
Laut einem Bericht der namibischen Boulevardzeitung „Informanté“ stürzte das Flugzeug am Sonntag gegen 11 Uhr ab. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf die Direktorin der namibischen Flugzeugunfalluntersuchungsbehörde (DAAI), dass das Flugzeug Feuer gefangen und vollständig ausgebrannt sei. Demnach soll auch der verunglückte Pilot ein deutscher Staatsangehöriger sein, der für Desert Air arbeitete. Die Fluggesellschaft selbst machte dazu zunächst keine Angaben.
Die Touristen waren laut Desert Air am Sonntag mit einer Cessna 210 vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhuk abgeflogen. Der Kleinflieger hätte demnach etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen sollen, erreichte aber nie sein Ziel. Das Wrack sei am Montagmorgen gefunden worden. Namibische Behörden hätten eine offizielle Untersuchung in die Unfallursache eingeleitet, hieß es weiter.
Ein Pilot der Fluggesellschaft äußerte sich am Montag auf Instagram: „Unser Mitgefühl und unser tiefstes Beileid gelten den Familien und Angehörigen, die von dieser Tragödie betroffen sind“, schrieb er in seiner Story.
Sossusvlei ist eines der bekanntesten Touristenziele in dem südwestafrikanischen Land, berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.
