Am Wochenende feiert Hamburg den Geburtstag seines Hafens. Drei Tage lang dauert das Volksfest an der
Elbe, zu dem in einigen Jahren mehr als 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen.
 Der Historiker Christoph Strupp von der Forschungsstelle für
Zeitgeschichte in Hamburg forscht seit anderthalb Jahrzehnten zum Hafen und seiner Kultur. Hier spricht er darüber, warum das Volksfest keine alte Tradition, sondern eine Inszenierung ist. Und wieso er trotzdem hingeht.

DIE ZEIT: Herr Strupp, morgen beginnt der 837.
Hafengeburtstag. Sie sprachen einmal von einer »Inszenierung«. Warum?