Der Chef der US-Bundespolizei FBI, Kash Patel, hat eine baldige Freigabe der Regierungsakten zu UFOs und Außerirdischen angekündigt. Es gebe nichts zu diesem Thema, »das nicht veröffentlicht werde«, sagte Patel in einem Podcast des Moderators Sean Hannity.
Kritiker werfen der Trump-Regierung vor, durch diese Veröffentlichung von dem Skandal rund um die sogenannten »Epstein Files« ablenken zu wollen. Diese hatte die Regierung in den vergangenen Monaten erst unter Druck teilweise freigegeben, was Beobachter als unzureichend kritisierten.
US-Präsident Donald Trump hatte sich für die Veröffentlichung der sogenannten »UFO-Akten« starkgemacht. Im Februar begründete er das mit einem »enormen Interesse« der Öffentlichkeit. Auf die Frage, ob er selbst Beweise für die Existenz von Aliens gesehen habe, sagte Trump: »Ich weiß nicht, ob sie echt sind oder nicht.« Vergangene Woche sagte Trump, dass erste Dokumente einige »sehr interessante Informationen« enthielten.
US-Verteidigungsministerium untersuchte Berichte über UFOs
Seinem Amtsvorgänger Barack Obama hatte Trump Anfang des Jahres die Weitergabe »geheimer Informationen« über Außerirdische vorgeworfen. Dieser hatte in einem Podcast auf die Frage nach der Existenz von Außerirdischen scherzhaft geantwortet: »Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen.« Nach einigem Wirbel in den sozialen Medien relativierte Obama diese Aussage.
Das US-Verteidigungsministerium hatte in den vergangenen Jahren verstärkt Berichte über unidentifizierte Flugobjekte untersucht. Die Untersuchungen zeigten keine Hinweise auf einen Besuch oder einen Absturz Außerirdischer auf der Erde. Das bestätigte auch ein Pentagon-Bericht aus dem Jahr 2024.
