Kurz vor dem Champions-League-Spiel in München ist der U-Bahnhof Dietlindenstraße mit rund 1.000 Fußballfans wegen eines Feuerwehreinsatzes geräumt worden. Grund: Wahrscheinlich eine in einem U-Bahn-Sonderzug zur Allianz-Arena gerauchte E-Zigarette. Diese habe vermutlich die Brandmeldeanlage ausgelöst, hieß es bei Polizei und Feuerwehr. Die Fußballfans waren auf dem Weg zu dem ausverkauften Champions-League Spiel des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain.
«Wie gehen davon aus, dass es eine E-Zigarette war», sagte ein Polizeisprecher. «Wir können ausschließen, dass es Pyrotechnik war.» Derzeit würden Videobilder ausgewertet, um einen möglichen Verursacher ausfindig zu machen, der dann für den Einsatz zur Rechenschaft gezogen werden könne.
Die Fans – laut dem Sprecher ausschließlich französische Fans – mussten den U-Bahnhof verlassen und blockierten eine Kreuzung, weil sie auf den Gehwegen keinen Platz fanden. Die Polizei habe die Kreuzung deshalb kurzzeitig für den Verkehr sperren müssen. Die Feuerwehr inspizierte die Bahn und lüftete den Zug.
Der Einsatz war laut Polizei nach einer halben Stunde beendet. Die Fußballfans konnten mit dem nächsten Sonderzug zum Stadion weiterfahren. Sie hätten sich absolut friedlich verhalten – sowohl bei dem Einsatz als auch an der Arena. Der FC Bayern und Paris Saint-Germain spielen um den Einzug ins Champions-League-Finale.
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