Neurologen,
Urologen, Orthopäden: Die Deutschen suchen besonders häufig einen Mediziner
auf. Die Wartezeiten sind lang. Und das, obwohl es bundesweit rund 50.000
Facharztpraxen gibt, ein in Europa beispiellos hoher Wert. Beides – die vielen
Praxen und die vielen Patienten – machen das System teuer. Um zu sparen, will die Bundesregierung nun die Budgets der Ärzte
kappen. Eine Lösung aber ist das nicht, meint Jörg Saatkamp, Professor für
Gesundheitsökonomik an der Hochschule Zittau/Görlitz. Wie bei einem Medikament,
das nur die Symptome bekämpft, nicht die Ursache.
