Der Bund hat seit 2022 Verträge für Rüstungsgüter im Wert von insgesamt 111 Milliarden Euro abgeschlossen. Das geht aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage des Linken-Politikers Dietmar Bartsch hervor.
Die Frage, wie viele dieser Vorhaben bis zum 1. März 2026 abgeschlossen und in den Dienst der Bundeswehr gestellt wurden, ließ das Ministerium allerdings offen. Der Aufwand der Recherche wäre unzumutbar, hieß es.
»Eine automatisierte, zentrale Auswertung aller 47.000 Beschaffungsprojekte im Sinne der Fragestellung ist nicht möglich«, erläuterte das Ministerium. Folglich müssten mehrere tausend Seiten händisch ausgewertet werden. Der Personalaufwand dafür wäre aus Sicht des Ministeriums »nicht absehbar«. Das könnte »zu Verzögerungen bei verteidigungsrelevanten Projekten führen.«
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