Im Champions-League-Viertelfinale kletterten Bayern-Fans über den Zaun und verletzten Journalisten. Wegen diesem und anderen Verstößen muss der Verein eine Strafe zahlen.
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Der FC Bayern München wurde von der
Europäischen Fußball-Union (Uefa) wegen diverser Vorfälle im Viertelfinale
gegen Real Madrid mit einer Buße von knapp 90.000 Euro belegt. Von einem
drohenden Zuschauer-Teilausschluss blieben die Münchner verschont.
In der Schlussphase des Viertelfinales gegen Real Madrid waren Bayern-Anhänger über den Zaun in der Allianz-Arena geklettert und zum Spielfeldrand vorgedrungen. Im Jubel drückten einige Fans wohl gegen Journalistinnen und Journalisten und klemmten diese ein. Laut Polizeiangaben wurden dabei vier Menschen verletzt.
Insgesamt müssen die Bayern 89.625 Euro Strafe zahlen, wie die Uefa mitteilte. Für die »Zuschauerunruhen« werden 40.000 Euro
fällig, 30.000 Euro müssen »für eine Sportveranstaltung ungeeigneten Botschaft« gezahlt werden.
Dazu kommen Sanktionen für das Blockieren öffentlicher Durchgänge
(14.000 Euro) sowie das Werfen von Gegenständen (5.625 Euro).
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