
Seit Wochen bewegt das Schicksal eines gestrandeten Wals ganz Medien-Deutschland. Zwischenzeitlich schien jede Hoffnung verloren – doch nun gibt es einen neuen Rettungsversuch: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hat einer privaten Initiative grünes Licht für ein riskantes Vorhaben gegeben. Mithilfe von Luftkissen soll das Tier angehoben und zurück ins Meer gebracht werden.
Der Buckelwal, der mittlerweile viele Namen trägt – Timmy, Hope oder Fridolin -, liegt seit März vor der Insel Poel in der Ostsee. Er ist zu geschwächt, um aus eigener Kraft ins offene Meer zurückzukehren. Jetzt läuft eine neue Rettungsaktion: Mit Pontons und Luftkissen versuchen Helfer, das Tier zu bergen und in den Atlantik zu bringen.
Unsere Redakteurin Laura Roban ist auf der Insel Poel und berichtet von vor Ort. Petra Ahne hält das für „fabulierenden Aktionismus”, Paul Ingendaay sieht den Anfang aller Wal-Begeisterung im Klassiker „Moby Dick”.
Mitarbeit: Quentin Pehlke, Lukas Weisbrod
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